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Liebe Freund*innen,

wir freuen uns, in diesem Fachnewsletter Informationen aus dem Stadtrat zu Klima, Umwelt & Mobilität zu präsentieren. Hier berichten wir über die wichtigsten Entscheidungen, Pläne und Fortschritte – mit mehr Hintergrund, als wir auf unseren Kanälen in den sozialen Medien oder im „großen“ Newsletter stadt.rat.grün aufarbeiten können.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Mehr Sicherheit auf dem Schulweg in Flehe
  • Stärkere Kontrollen, höhere Strafen: Kampf gegen illegale Müllentsorgung
  • Aus Grau wird Grün: Stadtoasen in unseren Vierteln
  • Fun Fact: Der Altglas-Mythos mit dem Glasdeckel
  • uvm.

Viele Grüße aus der GRÜNEN Ratsfraktion

Düsseldorf, 21. Mai 2026

 
Mehr Sicherheit auf dem Schulweg in Flehe

An der Aachener Straße kommen noch in diesem Jahr umfangreiche Verbesserungen für die Schulwegesicherheit und den Stadtbahnverkehr. Besonders die Kreuzungsbereiche an der Volmerswerther Straße sowie „Am Scharfenstein“ gelten bislang für Schüler*innen als unübersichtlich und gefährlich. Künftig wird die Verkehrsführung so angepasst, dass Fußgänger*innen pro Richtung nur noch einen Fahrstreifen überqueren müssen. Neue Sperrflächen, Poller und deutlich markierte Querungshilfen erhöhen die Sicherheit und verhindern riskante Überholmanöver im Bereich der Mittelinseln. Auch die Tempo-30-Zone wird ausgeweitet, damit der Schulweg früher verkehrsberuhigt beginnt.
Gleichzeitig profitiert der ÖPNV von verbesserten Bedingungen: Der Gleisbereich der Stadtbahn wird klarer markiert und besser freigehalten, wodurch der Betrieb der Rheinbahn zuverlässiger und sicherer werden soll.

Stärkere Kontrollen, höhere Strafen: Kampf gegen illegale Müllentsorgung

Es ist immer wieder erschreckend, was manche Menschen einfach auf Straßenrändern oder in der Natur entsorgen. Doch mehr Kontrollen der Mülldetektive zeigen inzwischen Wirkung. Doch mehr Kontrollen der Mülldetektive zeigen inzwischen Wirkung: Die Zahl der Fälle ist offenbar leicht zurückgegangen. Dazu tragen auch deutlich höhere Bußgelder bei, die in den vierstelligen Bereich gehen können. Offenbar spricht sich herum, dass die verstärkten Kontrollteams der Stadt die Verursacher*innen häufig ermitteln können.
Auch die Umweltalarmbereitschaft ist rund um die Uhr im Einsatz – 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr. Im vergangenen Jahr musste sie besonders oft wegen Bodenverunreinigungen durch ausgelaufene Flüssigkeiten ausrücken. Durch schnelles Eingreifen kann dabei häufig verhindert werden, dass größere Schäden für Umwelt und Grundwasser entstehen.
Besonders drastisch war im vergangenen Jahr ein Fall am Itterdamm: Dort wurden mehrere Fässer mit Altöl und Bremsflüssigkeit illegal abgeladen. Eine massive Gefahr für Boden und Umwelt.

Aus Grau wird Grün: Stadtoasen in unseren Vierteln

Mit dem Konzept der „Stadtoasen“ wollen wir Düsseldorf grüner, lebenswerter und klimaresistenter machen. Dafür sollen in allen Stadtteilen geeignete öffentliche Flächen und Wege gefunden werden, die heute versiegelt sind. Diese Flächen sollen entsiegelt, begrünt und zu Orten mit hoher ökologischer und sozialer Qualität umgestaltet werden. So entstehen neue Räume für Menschen, Tiere und Pflanzen: Stadtoasen fördern die Artenvielfalt in der Stadt und schaffen wichtige Rückzugsorte für heimische Pflanzen und Tiere. Gleichzeitig helfen sie dabei, unsere Stadt besser an die Folgen der Klimakrise anzupassen. Mehr Grün bedeutet mehr Schatten, kühlere Luft durch Verdunstung, bessere Luftqualität und zusätzliche CO₂-Bindung. Auch der Boden profitiert: Durch Humusbildung kann Regenwasser besser gespeichert werden.
Ganz nebenbei schaffen Stadtoasen offene und einladende Orte zum Verweilen, stärken das soziale Miteinander und ermöglichen Naturerfahrungen direkt im städtischen Alltag. Besonders wichtig sind uns dabei Aufenthaltsorte für Jugendliche und deren Beteiligung an der Gestaltung der Oasen.
Die Stadtbezirke 1, 2 und 3 sollen bevorzugt berücksichtigt werden, da sie laut Klimaanalyse besonders stark belastet sind. Uns GRÜNEN ist wichtig, dass die Menschen vor Ort ihre Ideen und Wünsche einbringen können. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass weiterhin Anregungen und Vorschläge eingebracht werden können.

Zur Vorlage
Fun Fact: Der Altglas-Mythos mit dem Glasdeckel

Fast jede*r kennt diesen Moment am Altglascontainer: Deckel drauflassen oder abschrauben? Im Fachausschuss bekamen wir Auflösung durch die Verwaltung: Moderne Recyclinganlagen können Deckel inzwischen automatisch aussortieren: Magneten, Siebe und Sortiertechnik übernehmen den Job. Von dort gehen sie in die Verwertung. Deshalb: Deckel drauflassen und mit in den Altglascontainer werfen.
Trotzdem gilt: Wer den Deckel vorher abschraubt und separat im Gelben Sack entsorgt, macht nichts falsch. Die eigentliche Umwelt-Sünde? Den Deckel oben auf den Container legen. Der recycelt sich nämlich erstaunlich schlecht von allein.

 
Splitter

Bessere ÖPNV-Anbindung für das neue Luisengymnasium: Mit dem Start des neuen Luisengymnasiums in Bilk werden die Straßenbahnlinien 708 und 709 ab dem Fahrplanwechsel im September 2026 gezielt verstärkt. Künftig fährt die 709 bereits zu Schulende im 5-Minuten-Takt, zusätzlich werden morgendliche Fahrten bis zum Südfriedhof verlängert. So schaffen wir mehr Kapazitäten für Schüler*innen & Pendler*innen und sorgen für eine verlässliche ÖPNV-Anbindung des neuen Schulstandorts.

Reallabor Fernwärme in der Jahnstraße geht jetzt in die Evaluation. Versuchsweise wurde hier in einer Straße für den Fernwärmeanschluss aktiv geworben und begünstigte Bedingungen geschaffen. Die Resonanz ist zurückhaltender als erwartet. Woran dies liegt, wird noch genauer untersucht.

Mit den vier neuen Bewohner*innenparkgebieten rund um den Lindenplatz in Flingern-Nord sowie in den Quartieren Brunnenstraße, Aachener Straße und Volmerswerther Straße in Bilk und Friedrichstadt sorgen wir für eine spürbare Entlastung in dicht besiedelten Wohnquartieren. So haben die Menschen, die tatsächlich im Quartier wohnen, wieder bessere Chancen auf einen Parkplatz in Wohnortnähe. Gleichzeitig wird der Parksuchverkehr reduziert – ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und bessere Luft im Viertel. Der gesamtstädtische Ansatz sorgt dafür, dass neue Bewohner*innenparkgebiete nicht isoliert betrachtet, sondern zusammenhängend geplant werden. So wird verhindert, dass sich der Parkdruck einfach in benachbarte Straßen verlagert. Durch die gute Anbindung an Bus, Bahn und S-Bahn bleiben die Viertel auch ohne Auto hervorragend erreichbar.

Das von uns GRÜNEN initiierte neue Versieglungskataster liegt nun vor. Mit Hilfe von KI wurden Luftbilder analysiert und die versiegelten Flächen im Düsseldorfer Stadtgebiet ermittelt, inklusive Schottergärten. 31% der Stadtfläche gilt als versiegelt. Dabei gibt es sichtbare Unterscheide zwischen den einzelnen Stadtteilen. Die gute Nachricht: Seit 2021 hat sich die Zahl nicht erhöht. Und unser Ziel der Nettonullversiegelung ist daher nicht unrealistisch. Viel Potential gibt es bei den Dachflächen in Düsseldorf: Nur 4% sind begrünt. Mit unserer GRÜNEN Strategie, hier deutlich mehr für Klimaanpassung und Artenvielfalt zu tun, sind wir auf dem richtigen Weg.

 
GRÜNE Impulse
Endspurt beim Stadtradeln 2026: Komm ins Team „GRÜNE & Freund*innen“!

Vom 05.–25. Mai 2026 heißt es in Düsseldorf »Kilometer sammeln fürs Klima«. Wir treten für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Und weil das gemeinsam am besten gelingt, wollen wir zusammen mit euch im Team "GRÜNE & Freund*innen" antreten.

--> Kostenfrei auf der Homepage anmelden
--> Team‑Name eingeben ("GRÜNE & Freund*innen“) und dem Team beitreten
--> Radkilometer eintragen (egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder bei Ausflügen – auch außerhalb Düsseldorfs zählen sie!)

Mitmachen können alle Bürger*innen und Kommunalpolitiker*innen aus Düsseldorf sowie alle Personen, die hier arbeiten, in einem Verein sind oder eine (Hoch-)schule besuchen.

Alle Infos zum Stadtradeln

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Ratsfraktion Düsseldorf
Marktplatz 3
40213 Düsseldorf

Webseite
V.i.S.d.P.: Stephan Soll
CvD: Bianca Bernhard
Redaktion: Claudia Engelhardt, Rebecca Türkis.

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