Kurzzeitvermietungen und sogenannte Wohn-Zeitmodelle bleiben ein wiederkehrendes Thema in unserer Stadt. Das ist nicht der (bezahlbare) Wohnraum, den wir dringend brauchen. Deshalb schauen wir GRÜNE hier genau hin und arbeiten intensiv an Lösungen, um sicherzustellen, dass dort, wo Wohnen genehmigt und beschlossen wurde, auch tatsächlich Wohnraum entsteht.
In einer der vergangenen Sitzungen des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung (APS) hat die Verwaltung einen Bauantrag zur Umnutzung eines Bürogebäudes an der Karl-Rudolf-Straße vorgelegt. Geplant waren ein Hotel sowie „Wohnungen“ für gewerbliche Kurzzeitvermietung. Diesen Antrag haben wir sowohl in der Bezirksvertretung (BV) als auch im APS abgelehnt, verbunden mit der klaren Aufforderung, nachzuverhandeln.
In der neuen Vorlage hat die Verwaltung gemeinsam mit dem Investor zusätzliche sieben Wohnungen geschaffen. Wir GRÜNE werden die weitere Entwicklung genau im Blick behalten, damit genehmigter Wohnraum auch dauerhaft dem Wohnen dient. Gleichzeitig wird sich die Verwaltung rechtlich absichern, um eine klare Handhabe gegen missbräuchliche Kurzzeitvermietung zu haben. |