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Liebe Freund*innen,

wir freuen uns, in diesem Fachnewsletter Informationen aus dem Stadtrat zu Wohnen & Stadtplanung zu präsentieren. Hier berichten wir über die wichtigsten Entscheidungen, Pläne und Fortschritte – mit mehr Hintergrund, als wir auf unseren Kanälen in den sozialen Medien oder im „großen“ Newsletter stadt.rat.grün aufarbeiten können.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:

  • Studie schlägt Alarm: Wohnen darf kein Luxus werden
  • 200 Wohnungen auf dem ehemaligen Eishallen-Gelände
  • Neue Perspektiven für die Tuchtinsel
  • Wohnen ist ein Menschenrecht: 150 Wohnungen bei Housing First

Viele Grüße aus der GRÜNEN Ratsfraktion

Düsseldorf, 03. Juli 2026

 
Studie schlägt Alarm: Wohnen darf kein Luxus werden

Der Mieterverein Düsseldorf hat erneut rund 5.000 Wohnungsinserate geprüft und die Ergebnisse sind erschreckend. Die Angebotsmieten in Düsseldorf steigen weiter und bei jeder zweiten Wohnung gibt es Hinweise auf Verstöße gegen die Mietpreisbremse. Viele Angebotsmieten liegen sogar im Bereich von Mietpreisüberhöhung oder Mietwucher. Dabei könnte die konsequente Anwendung der Mietpreisbremse den betroffenen Haushalten durchschnittlich mehr als 1.600 Euro pro Jahr sparen. Deshalb kämpfen wir GRÜNE für einen starken Mieter*innenschutz, faire Mieten und eine Wohnungspolitik, die Menschen statt Renditen in den Mittelpunkt stellt.

Zur Wohnungsmarktstudie
200 Wohnungen auf dem ehemaligen Eishallen-Gelände

Die Paulsmühle bekommt ein neues Leben! Wo früher die Eissporthalle stand, soll künftig ein gemischtes Wohnquartier mit rund 200 Wohnungen entstehen. Mehr als 100 Wohnungen sind als öffentlich geförderter Wohnraum geplant, ergänzt durch Angebote u.a. für Student*innen, Senior*innen, sowie kleinere Gewerbenutzungen im Erdgeschoss.
Weil der Bebauungsplan bislang ein Gewerbegebiet vorsieht, muss der Rat mehrere Befreiungen beschließen, damit das Grundstück künftig überwiegend dem Wohnen dienen kann. Die Förderung von mindestens 50 Prozent Sozialwohnungen wird über einen städtebaulichen Vertrag verbindlich abgesichert.

Zum Beschluss
Neue Perspektiven für die Tuchtinsel

Nach Jahren des Stillstands startet die Stadt gemeinsam mit der Eigentümerin das qualitätssichernde Verfahren für die Tuchtinsel (zwischen Schadowstraße und Berliner Allee).
Gesucht werden innovative Entwürfe für ein urbanes Quartier mit Mischnutzung, attraktiven Freiräumen und markanter Architektur, die den besonderen Innenstadtstandort weiterentwickeln. Wir GRÜNE haben im APS noch einige Dinge mit auf den Weg gegeben, um sicherzustellen, dass wir hier tatsächlich auch eine qualitätsvolle Bebauung bekommen, welche die klimatischen und nachhaltigen Kriterien deutlich stärker in den Fokus bringt. Für uns GRÜNE geht es hier klar um Qualität und nicht nur um Masse.
Die Ergebnisse werden vor der Juryentscheidung öffentlich vorgestellt und diskutiert, die Anregungen aus der Beteiligung fließen in die Bewertung ein. Dies ist ein wichtiger Baustein für eine transparente und zukunftsfähige Stadtentwicklung. Ziel ist ein städtebaulich hochwertiger Baustein, der sich sensibel in das Umfeld von Johanniskirche, Dreischeibenhaus und Kö-Bogen einfügt.

Foto: Stadt Düsseldorf

Zum Beschluss
Wohnen ist ein Menschenrecht: 150 Wohnungen bei Housing First

Fünf Jahre nach dem Start von Housing First Düsseldorf haben 150 ehemals wohnungslose Menschen durch das Projekt ein dauerhaftes Zuhause gefunden und damit die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.
Wohnungsnot ist kein Randthema und ein bezahlbares Zuhause keine Frage des Glücks, sondern eine Frage der politischen Prioritäten. (Bezahlbarer) Wohnraum entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, Gesundheit und Chancengerechtigkeit. Deshalb braucht Düsseldorf mehr sozialen und bezahlbaren Wohnraum sowie eine Wohnungspolitik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Housing First zeigt, dass Investitionen in soziale Wohnungspolitik unmittelbar Leben verändern können.

Housing First Düsseldorf

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Ratsfraktion Düsseldorf
Marktplatz 3
40213 Düsseldorf

Webseite
V.i.S.d.P.: Stephan Soll
CvD: Bianca Bernhard
Redaktion: Julia Schnetger.

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